Work-Sleep-Balance

INEMURI schon mal gehört?
INEMURI ist japanisch und bedeutet so viel wie schlafende Anwesenheit. In Japan ist Schlafen in der Öffentlichkeit hoch angesehen und akzeptiert. Dies bedeutet für sie so viel wie, der Schlaf wird gebraucht, weil man gearbeitet/geleistet hat.

Und bei uns? Sind wir nicht stolz darauf, wenn wir wenig Schlaf brauchen?
Trotzdem ist wissenschaftlich unumstritten, dass durch eine längerfristige reduzierte Schlafdauer von weniger als sechs bis sieben Stunden täglich, der Wirtschaft hohe Kosten entstehen durch zusätzliche Ausfalltage. Zudem birgt Schlafmangel erhebliche Gesundheitsrisiken, wie zum Beispiel Übergewicht, Herz-/Kreislauferkrankungen, erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen, Schwächung des Immunsystems.
Aber nicht nur gesundheitliche Risiken werden mit Schlafmangel in Verbindung gebracht. Schlafmangel verstärkt die Fehlerrate enorm und begünstigt somit Unfälle. Interessant ist auch, dass die Risikofreude bei wenig Schlaf steigt sowie unethisches Verhalten begünstigt wird. Dies lässt sich durch die eingeschränkten Ressourcen begründen, die zur Selbstkontrolle zur Verfügung stehen. Übermüdung sorgt also dafür, dass wir uns schneller von der Arbeit ablenken lassen.
Warum ist also Schlaf noch kein Thema im betrieblichen Gesundheitsmanagement?
Im betrieblichen Gesundheitsmanagement wird viel geschrieben über Ernährung, Bewegung und Erholung. Das sind alles wichtige Themen. Jedoch basiert das gesunde Leben auf den drei Säulen Schlaf, Ernährung und Bewegung. Sollten wir den Schlaf also nicht auch ins nächste Gesundheitskonzept mitintegrieren?
Was hilft für einen guten Schlaf?

Schlaffördernd sind folgende Massnahmen:

  • Spaziergänge, Bewegung, Sport (jedoch nicht spät abends)
  • Regelmässiges Anwenden von Entspannungsverfahren, wie zum Beispiel Yoga, Meditation, Atemtechniken
  • Tag/Nach-Rhythmus möglichst aufrechterhalten auch am Wochenende und in den Ferien
  • Pausen während eines Arbeitstages – nicht das Mittagessen ist die Pause, sondern der Spaziergang oder das Nickerchen danach😉
  • Leichtes regelmässiges Essen
  • Kein helles Licht am Abend und nachts, Tablet, Handy und Co. sind eine Stunde vor dem Schlafengehen tabu

Wie kann Sie TransPerform unterstützen?
TransPerform unterstützt nach Ihren Bedürfnissen, zum Beispiel bei Ihrem neuen Gesundheitskonzept im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Gerne berät Sie Susanne Kienberger, Director, in diesem Thema.
 

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Susanne Kienberger

Director

+41 79 727 89 78
susanne.kienberger@transperform.ch

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