Das 2x1 des Zeitmanagements

Seit über 30 Jahren gilt der Ratgeber zum «1x1 des Zeitmanagement» von Prof. Dr. Lothar Seiwert als das Standardwerk zum Thema Zeit- und Lebensmanagement. Während in fast allen Bereichen der modernen Managementlehre neue Erkenntnisse das Leben der heutigen Managerin bzw. des heutigen Managers bereichern, soll rund um das Zeitmanagement alles beim Alten geblieben sein? Nun, es muss natürlich nicht immer alles neu erfunden werden. Vieles gilt noch heute, dennoch hat sich in den letzten 30 Jahren auch im Zeitmanagement vieles verändert.

In den 90er-Jahren steckten viele Themen noch in den Kinderschuhen – so zum Beispiel die von Banken und Versicherungen gleichermassen getriebene «Allfinanz». Kooperationen zwischen namhaften Firmen schossen wie Pilze aus dem Boden. So richtig erfolgreich war keine. Und heute? Da gibt es plötzlich Positives zu berichten. Obwohl bei Kooperationen nach wie vor gerade kulturelle Aspekte eine wichtige Rolle spielen und die Beteiligten vor grosse Herausforderungen stellen, sind einige Kooperationen von Erfolg gekrönt. Es lohnt sich also der Blick hinter die Kulissen erfolgreicher Kooperationen und die Suche der Antwort auf die Frage, was denn ausschlaggebend ist für den Erfolg einer Kooperation.

Selbstverständlich muss das Angebot stimmen. Das heisst, dass sich die eigenen und die vermittelten Lösungsangebote gut ergänzen müssen. Überschneidungen können vorkommen, dürfen aber nicht zu gross sein. Denn keine Beraterin und kein Berater empfiehlt eine Lösung der Konkurrenz, wenn sie oder er das Geschäft selbst abschliessen kann.

Mit den Angeboten der beiden Kooperationspartner je einzeln ist es hingegen nicht getan. Es braucht mehr – viel mehr! Aus Kundensicht ist es zum Beispiel so, dass die Beraterin von Anbieter A ein Versprechen abgibt, welches dann der Berater von Anbieter B halten muss. Und genau auf diesen Prozess kommt es offenbar an. Eine Umfrage bei Beraterinnen und Beratern, welche häufig Empfänger von Weitervermittlungen im Rahmen von Kooperationen sind, sagen unisono das Gleiche: Entscheidend ist die Reaktionszeit. Und das gleich doppelt – der Lead von Beraterin A an Berater B muss zügig erfolgen. Jeder Halbtag, der zwischen dem Kundenkontakt und der Weitergabe des Leads vergeht, reduziert die Erfolgschancen markant. Und Berater B muss seinerseits rasch auf den Lead reagieren. Erfolgreiche Berater kontaktieren ihren «Lead» innert 4 Stunden nach Eingang. Dabei hören sie von den Kunden nicht selten ein erfreutes «Oh, das ging aber schnell.». Auch in der Business-Welt gilt halt «Dä Gschnäller isch dä Gschwinder.». Oder eben: Es braucht zwei gut eingespielte Parteien für ein optimales Zeitmanagement.

Was sich hier so einfach liest, lässt sich in der Praxis nicht ohne den entsprechenden Initialaufwand etablieren. So muss das Kooperationsangebot von beiden Seiten akzeptiert sein, und es braucht einen klaren Prozess für die Leadweitergabe. Während Letzterer hauptsächlich ein einfach zu bewältigender Papiertiger ist, braucht es bei der Akzeptanz deutlich mehr. Einerseits die Kenntnis des Angebots von Partner B – und andererseits die Befähigung zur Argumentation der Vermittlung, ohne dass Beraterin A Angst haben muss, den Kunden vollumfänglich an Berater B zu verlieren. Und natürlich hilft es sehr, wenn Berater B auch einmal einen Lead an Beraterin A zurückspielt, so dass wir schlussendlich von einer klassischen WinWin-Situation sprechen können.

Wünschen Sie sich Unterstützung bei der erfolgreichen Umsetzung von Kooperationen? Wir helfen Ihnen mit unserer profunden Erfahrung gerne. Getreu dem Motto «Wir tun was wir können. Wir können was wir tun.» Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Thomas Langenegger

Thomas Langenegger

Director TransPerform
+41 79 432 22 08
thomas.langenegger@transperform.ch

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